§20 SprengG Befähigungsschein Sonderlehrgang „Steinbrechende Treibladungskartuschen“

§20 SprengG Befähigungsschein Sonderlehrgang „Steinbrechende Treibladungskartuschen“

Erwerb der Fachkunde für den Umgang mit steinbrechenden Kartuschen (Treibladungskartuschen/pyrotechnische Gegenstände für sonstige Zwecke der Kategorie P2).
Steinbrechende Kartuschen bieten den Vorteil, dass der Aufwand, die Absperrung, Anzeigepflicht, Lagerung und Ausbildung im Vergleich zur konventionelle Sprengung entfällt.
Steinbrechende Kartuschen können zur Zerkleinerung von Findlingen, Mauerwerk im Innen- und Außenbereich eingesetzt werden. Zum lösen von Beton aus armiertem Stahlbeton.
Keine Anmeldung erforderlich, da keine Sprengung.
minimale Sicherheitsabstände.

Video

Inhalt:
– Einführung und geschichtliche Entwicklung der Pyrotechnik sowie die Entwicklung von Treibladungen für sonstige Zwecke (P1 und P2)
– Rechtsvorschriften für den Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen für sonstige Zwecke (P1 und P2)
– Berufsgenossenschaftliche Bestimmungen
– Aufbau und Wirkungsweise pyrotechnischer Gegenstände für sonstige Zwecke (P1 und P2), dargestellt am Beispiel von Treibladungskartuschen für den Einsatz im Zusammenhang mit Lockerungsarbeiten (Kategorien/ Konformitätsbewertung)
– Ermittlung der erforderlichen Lademengen, Anordnung der Treibladungskartuschen im Laderaum, Herstellen von Zündkreisen, Prüfung und Auslösung der betreffenden Kartuschen/Patronen
– Praktische Übung – Auslösen ausgewählter pyrotechnischer Gegenstände für sonstige Zwecke (P1 und P2), dargestellt am Beispiel von Treibladungskartuschen für den Einsatz im Zusammenhang mit
– Lockerungsarbeiten
– Besprechung von Unfällen

Dauer: 3 Tage

Preis: 689€

Voraussetzung:
Das Original einer Unbedenklichkeitsbescheinigung (nach § 34 Abs. 2 der 1. Verordnung zum SprengG) ist am Kurstag vorzulegen.
Die Unbedenklichkeitsbescheinigung ist bei der für den Wohnort des Teilnehmenden zuständigen Gewerbeaufsicht zu beantragen. Die Bearbeitung kann bis zu 8 Wochen dauern.
Der Personalausweis ist ebenfalls vorzulegen.
Für den Wiederholungslehrgang ist zusätzlich die gültige Erlaubnis nach § 7 SprengG bzw. der Befähigungsschein nach § 20 SprengG am Kurstag vorzulegen.